Kanada Schüleraustausch - Landesinfos

Kanada Schüleraustausch - Landesinfos

Kanada

Land:

Kanada ist mit 9.984.670 km² das zweitgrößte Land der Erde und grenzt im Westen (Alaska) und im Süden an die USA, im Nordosten an Grönland und ist im Westen vom Pazifik, im Osten vom Atlantik umgeben. Die Gesamtlänge des größten Staates Nordamerikas beträgt über 243 000 km, das ist Weltrekord!
Kanada ist in 10 Provinzen (British Columbia, Alberta, Manitoba, Saskatchewan, Ontario, Québec, New Brunswick, New Foundland and Labradors, Nova Scotia, Prince Edward Island) und 3 Territories (Nunavut, Yukon Territory, Northwest Territories) eingeteilt. Der Unterschied ist, dass die Territories direkt von der Landesregierung verwaltet werden, die Provinzen verfügen über eine eigene Regierung.

Facts and Figures:

Die offizielle Regierungsform ist eine bundesstaatliche konstitutionelle Monarchie, das bedeutet, obwohl Kanada seit dem 17. 4. 1982 unabhängig vom Vereinigten Königreich ist, bildet das Staatsoberhaupt immer noch Queen Elizabeth II, die von Michaelle Jean vertreten wird. Der Regierungschef ist Stephen Harper. Die regierende Partei im Parlament ist die Conservative Party, eine konservative Partei.
Kanada ist offiziell zweisprachig, jedoch wird Französisch nur in Québec als Amtssprache verwendet, New Brunswick ist die einzige zweisprachige Provinz.
Kanada nimmt die Hälfte des Kontinents Nordamerikas ein, ist ca. 30 mal so groß wie Deutschland, hat aber hingegen nur knapp 33 Mio. Einwohner. Diese leben hauptsächlich auf dem 350 km breiten Landesstreifen an der Grenze zur USA, auf dem auch die meisten Großstädte liegen.
Die Kanadier sind zu 45% Katholiken, zu 36% Protestanten und der Rest der Bevölkerung verteilt sich auf Anglikaner, Lutheraner, Baptisten, Juden und noch mehr.
Die höchste Bevölkerung zählt Ontario mit 12,1 Mio. und Québec folgt mit 7,5 Mio. Die wenigsten Menschen leben in Nunavut, nämlich 29,475.
Die größte Provinz ist Québec (1,5 Mio km²) , die kleinste Prince Edward Island mit gerade einmal knapp 5700 km².
Québec und Ontario bilden ca. 60% der Bevölkerung und auch den höchsten Anteil an der Wirtschaft. Die Provinz Alberta wurde durch große Goldvorräte zur einzigen schuldenfreien Provinz.

Geschichte:

Vor über 10000 Jahren wurde Nordamerika über Alaska von Asiaten besiedelt und somit auch Kanada. Doch erst 1000 nach Christus kamen die Wikinger an die Ostküste, zu den Maritimes und bauten sich dort ein Land auf. Die Wikinger konnten der Kälte nicht standhalten, somit verloren sie ihre Gebiete an die Ureinwohner und sie zogen sich zurück.
Knapp 500 Jahre später bricht der Italiener John Cabot im Auftrag des britischen Königs Henry VII nach Westen auf und erreicht auch am 24. Juni 1497 die Maritimes. Anschließend kehrt er nach England zurück, um danach mit 5 Schiffen voller Briten nach Kanada zurückzukehren, doch er und seine Männer kamen nie an.
1534 betritt der erste Franzose, Jaques Cartier, das Land auf der Gaspé – Halbinsel und gibt dem Land den Namen Kanada.
Mehr als 100 Jahre später, am 2. Januar 1670 übergibt König Charles seinem Cousin Prinz Rupert die Hudson’s Bay Company, ein riesiger Anteil des Landes im Norden, das damals 40 % der heutigen kanadischen Fläche entsprach.
1686 erobern die Brüder LeMoyne die Forts der Company und die französische besiegt die britische Kriegsflotte, doch Frankreich kann das Land nicht halten, weshalb es 1713 im Frieden von Utrecht die Hudson Bay Company, Nova Scotia, New Brunswick und Newfoundland an die Briten abgeben muss.
1755 bricht ein Kolonialkrieg zwischen den Briten und den Franzosen aus, der am 13. September 1759 mit der französischen Niederlage vor den Toren von Québec City endet, bei der beide Feldherren sterben. So verliert Frankreich 1763 seine besetzten Teile Kanadas an den britischen Thron, jedoch wird 1774 der „Québec Act“ verfasst, der den Frankokanadiern das Recht auf die französische Sprache, den römisch-katholischen Glauben und das französische Rechtssystem gibt. Dieser Akt gilt heute übrigens immer noch!
9 Jahre später endet der Unabhängigkeitskrieg zwischen den Amerikanern und Briten und somit entstehen die USA. Kanada bleibt weiterhin britisch und 40000 britische Soldaten ziehen dorthin.
1812 bis 1814 bricht der Krieg zwischen Kanada und den USA aus, doch die Kanadier siegen, dringen sogar bis nach Washington vor und zünden dort 1814 das Weiße Haus an. Im Jahr 1818 einigen sich die Nachbarn auf eine Grenze beim 49. Breitengrad.
Während dieser Ereignisse an der Ostküste hat sich an der Westküste die britische Herrschaft etabliert: 1778 entdeckt der Engländer James Cook Vancouver Island und lebt dort bis zum Winter, als er nach Hawaii fahren will, stirbt er jedoch.
Die Hoffnung, durch die Pelzvorräte Geld zu verdienen, treibt die Briten und Amerikaner zur Pazifikküste, jedoch erscheint 1789 ein spanisches Kriegsschiff und die Briten räumen das Land.
Der 1. Juli 1867 gilt heute als offizielles Gründungsdatum Kanadas, da sich an diesem Tag die Provinzen Québec, Ontario, New Brunswick und Nova Scotia zusammenschlossen, einige Jahre später schlossen sich Manitoba, British Columbia und Prince Edward Island an. Als 1885 die transkontinentale Eisenbahn fertiggestellt wurde, hatten die Kanadier auch endlich die Möglichkeit, von Westen nach Osten zu fahren und umgekehrt.
1905 wurde die Hudson’s Bay Company in Saskatchewan und Alberta unterteilt und diese stießen zum Bund der Provinzen hinzu, ebenso wie 1949 New Foundland.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kämpften die Kanadier mit den Alliierten in den beiden Weltkriegen, außerdem wurden sie mit der „British Dominion“ 1931 zu einem souveränen Staat.
Die zweite Hälfte ist geprägt, von dem Gedanken der Québecois, separatistisch zu werden, was das französische Staatsoberhaupt mit dem Ausruf „Vive le Québec libre!“ am 24. Juli 1967 wesentlich unterstützt. Doch die westlichen Provinzen sträuben sich gegen die Unabhängigkeit Québecs.
2006 erklärt Stephen Harper jedoch überraschend, „Québec ist eine Nation innerhalb Kanadas“.

Klima:

Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen, das boreale Klima bestimmt jedoch. Die Winter sind meist lang und kalt (- 35°), die Sommer jedoch kurz und heiß (35°). Das Klima wird jedoch vom Osten zum Westen hin milder, somit ist British Columbia die wärmste Provinz, in der es aber auch am meisten regnet. In Québec und Ontario ist das wechselnde Klima am besten zu beobachten, die Winter sind kalt, Frühjahr und Herbst mild und die Sommer (Juli – September) oft schwül.

Wichtige Gebirge: Rocky Mountains, Coast Mountains, Mackenzie Mountains, Appalachen, Laurentische Berge

Wichtige Seen: Hudson Bay

Feiertage: Es gibt Unterschiede zwischen den einzelnen Provinzen, also nur die kanadaweiten Feiertage. Alle Feiertage sind immer zweisprachig aufgeführt.

Feste Feiertage:
1. Januar: New Year’s Day / Nouvel an (Neujahr)
1. Juli: Canada Day/ Fête Du Canada ( Feier des British North America Act am 1. Juli 1867)
11. November: Rememberance Day/ Jour Du Souvenir (Tag der Veteranen)
25. Dezember: Christmas/ Noel (1. Weihnachtsfeiertag)
26. Dezember: Boxing Day/ Lendemain De Noel (2. Weihnachtsfeiertag)

Bewegliche Feiertage:
Karfreitag: Good Friday/ Vendredi Saint
Ostermontag: Easter Monday/ Pâques
Montag vor/am 24. Mai: Victoria Day/ Fête De La Reine (Feier des Geburtstages des amtierenden britischen/kanadischen Monarchen)
Erster Montag im September: Labour Day/ Fête Du Travail (Tag Der Arbeit)
Zweiter Montag im Oktober : Thanksgiving/ Action De Grâce (Erntedankfest)

Bevölkerung:

Inuit und Indianer sind die Ureinwohner Kanadas und leben zum Großteil in den Territories. Da Kanada eine sehr offene Einstellung zur Einwanderung hat, zählt es
zu den beliebtesten Einwanderungsländern, wodurch ein „buntes Völkermosaik“ entstanden ist. Die Kanadier bestehen darauf, dass jeder Einwanderer seine nationale Identität behalten soll und fördert dies sogar, so kann man in Ontario zum Beispiel die Führerscheinprfüfung in 12 verschiedenen Sprachen ablegen. Die Mehrzahl der Immigranten ist zwar französischer oder britischer Herrkunft, doch in Kanada leben zum Beispiel auch viele Deutsche oder auch Italiener. Trotzdem ist Kanada mit 3 Bewohner/ km² sehr dünn besiedelt. Vier von fünf Kanadier leben in den Großstädten, wie Toronto, Montréal, Vancouver und Ottawa (der Hauptstadt).

Da viele verschieden Kulturen in Kanada verschmelzen, nicht zuletzt Europa und USA in Québec, gibt es in den Großstädten viele regionale Zentren von Einwanderern, zB in Vancouver eine „Chinatown“. Hier herrscht keine einheitliche Sprache, sondern ein Wirrwarr aus mehreren.

Öffnungszeiten& Einkaufen:

Die meisten Geschäfte sind wochentags von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Freitag und Samstags gibt es die „langen Abende“ mit Einkaufsmöglichkeiten bis 21 Uhr. In den Städten öffnen die Läden auch zunehmend sonntags.

Währung:

Kanada hat eine eigene Währung, den kanadischen Dollar, der unabhängig vom amerikanischen einen eigenen Kurs hat. Ein Dollar sind 100 Cents, weitere Münzen sind 1c Cent, 5 Cents, 10 Cents, 25 Cents, 50 Cents, 1 Dollar und 2 Dollar. Die Scheine sind 20, 50 und 100 $. Die 1000, 10, 5 und 2 $- Scheine sind offiziell nicht mehr im Umlauf, aber trotzdem immer wieder anzutreffen.

Stromspannung:

Wie in den USA beträgt die Stromspannung 110 Volt und man benötigt einen Adapter, den man sich am besten vorher in Deutschland kauft.

Medien:

Die wichtigsten Tageszeitungen: The Globe and Mail, National Post, The Toronto Star, La Presse, Le Devoir, The Sun/Vancouver


Die wichtigsten TV- Sender:

Der staatliche TV- Sender ist CBC/ Radio Canada, der in französisch und englisch sendet und auch ein Radio-Sender ist. Außerdem gibt es den privaten englischsprachigen Sender CTV (überregional), den privaten französischsprachigen Sender TVA (Québec/ New Brunswick) und den weltweiten Sender TV5, der auch nach Québec sendet. Insgesamt gibt es ca. 45 englische Fernsehsender und 25 französische.

Die wichtigsten Radio- Sender:

Radio Canada (frz.), CBC (eng.), Radio Canada International (eng.)

Schule und Schulsystem:

Das kanadische Schulsystem zählt zu den besten der Welt und es gibt nur eine Schulform, also sozusagen eine Gesamtschule. Jede Provinz verfügt über ein eigenes Schulsystem, es ist also nicht einheitlich, doch der Ablauf ist ungefähr gleich.

Der Schulbesuch ist von 6 – 16 Jahren Pflicht, in New Brunswick dauert die Schulpflicht von 5 – 18 Jahre. Für die öffentlichen Schulen werden keine Gebühren verlangt.

Nach dem Kindergarten besucht man die Elementary School, die Grundschule und man wechselt nach sechs Jahren auf die Secondary School, was der amerikanischen High School entspricht. Die 7. bis zur 9. Klasse ist die Junior High School und die folgende die Senior und man hat nach der 12. Klasse seinen Abschluss in der Tasche.

In manchen Provinzen wechselt man aber auch gleich nach 7 oder 8 Jahren Elementary School auf die Senior High School.
In Québec schließt man die Schule bereits nach der 11. Klasse ab und kann dann zwischen einem Zweig wählen, dem einen, der auf einen Beruf hinarbeitet, oder man macht die akademische Ausbildung, die auf die Hochschule vorbereitet.

Das kanadische Schulleben lässt sich mit dem amerikanischen vergleichen:
Auch in Kanada wählt man seine Fächer selbst (4 Fächer pro Semester) und die Kurse gibt es in verschieden Schwierigkeitsgraden, sodass man auch in der 10. Klasse das Niveau der 11. Jahrgangsstufe in Mathe haben kann.
Die Fächerwahl ist für Austauschschüler ähnlich exotisch wie in den USA, es kann auch sein dass man Photography belegt oder auch Drama. Jedoch hängt die Anzahl der angebotenen Fächer von der Größe der Schule ab.
Jede Schule hat ihre eigenen Sportteams und Basketball und Icehockey werden fast überall angeboten. Es gibt auch eine schuleigene Band und Cheerleader.
Wie auch die Amerikaner sind die Kanadier sehr stolz auf ihre Schule und haben eine starke Bindung zu ihr, sie besuchen die Spiele ihrer Mannschaften, egal bei welchem Wetter.
Auch in Kanada gibt es einen Abschlussball, der wie in Amerika aufgebaut ist.

Eine Schulstunde dauert normalerweise 90 Minuten und man hat 4 Schulstunden pro Tag. Zum Mittag hat man 1:40 h Lunch und zwischen den Stunden Pausen. Die Schule beginnt zwischen 7 und 8 Uhr und endet gegen 15 und 16 Uhr, die „extracurricular activities“, wie die Mitgliedschaft in einem Sportteam, schließen sich noch an.

Die Schulen in Kanada sind alle bestens ausgestattet, in den Klassenräumen befinden sich Computer, es gibt Labors und Sportstätten.

Ein Semester in Kanada dauert fünf Monate, anschließend wählt man die Fächer neu und man erhält sein Zeugnis. Es gibt nur 3 mal im Jahr Ferien: Die Sommerferien von Juli – September, die Weihnachtsferien 2 Wochen und die Osterferien 1 Woche.

In Kanada haben die Eltern das Recht, die Kinder auch zuhause zu unterrichten, solange sie jährlich Berichte vorlegen und das Kind mindestens die Abschlussklasse besucht. Diese Konzept erfordert keine besondern Kenntnisse der Fähigkeiten und die Lehrmittel werden von den Bildungsministerien vergeben.

Sprache:

Kanada ist zwar offiziell zweisprachig und auch in den englischen Provinzen bieten die Schulen Französisch an, in Québec ist Englisch Pflichtfach, trotzdem sind die frankophonen Kanadier eine Minderheit. Es gibt in den englischen Provinzen „French Immersion“ an den Schulen, das heißt, es werden einige Fächer auf Französisch unterrichtet. Aber Achtung! Das Französisch der Québecois ist nicht unser Schulfranzösisch, es ist ein eigener Dialekt und teilweise ist es schwer ihn zu verstehen, da die Québecois viele Dinge anders aussprechen als die Franzosen! Außerdem sollte man es vermeiden, Québecois auf Englisch anzusprechen, obwohl man französisch kann. Das nehmen sie einem meistens übel, also lieber erst mal mit Französisch versuchen!

Die Leute:

Da in Kanada viele verschiedene Kulturen zusammenleben, kann man die Menschen nicht verallgemeinern. Doch fast jeder, der schon einmal in Kanada war, sagt eines: Die Kanadier sind offen, sehr freundlich und hilfsbereit gegenüber anderen! Sie sind sehr aufgeschlossene Menschen, aber natürlich muss man ihnen auch entgegenkommen. Man muss sagen, dass es keinen typischen Kanadier gibt, mit Holzfällerhemd und einer Axt in der Hand, aber es ist auch nicht unmöglich, so jemandem zu begegnen.
Wie ihre Nachbarn sind die Kanadier patriotisch und stolz auf ihren Staat, auch wenn es bei ihnen nicht so populär ist wie bei den US-Amerikanern. Die Québecois sind dort wieder einmal ein Sonderfall, sie wollen ja ein eigenes Land werden, doch der Rest Kanadas verspottet sie dafür meistens nur! Die Québecois versuchen, das französisch vor dem „Aussterben“ zu bewahren und sind dementsprechend auch stolz darauf, dass es in Québec Amtssprache ist.
Was man bei Kanadiern unbedingt vermeiden sollte: Sie „Amerikaner“ zu nennen oder mit ihnen zu vergleichen! Das mögen sie gar nicht, denn Amerika ist für sie der Kontinent und nicht die USA.
Obwohl die Kanadier ein besseres Bildungssystem als ihre südlichen Nachbarn haben, gibt es auch bei ihnen die Fragen, ob es in Deutschland Autos gibt oder ähnliches. Nicht wundern – sie kennen aus den Nachrichten und der Schule eben kein Europa oder was dort geschieht!

Das Essen:

Kanada hat keine eigenständige Esskultur, was wiederum auf die vielen Immigranten zurückzuführen ist. Fast in jeder Stadt findet man ein chinesisches, italienisches oder auch deutsches Restaurant.
Allgemein kann man sagen, die Kanadier essen typisch amerikanisch, so zum Beispiel Pancakes mit Ahornsirup oder auch Muffins und Cookies. Doch es gibt nicht nur Fastfood dort, die Kanadier essen auch gerne gesund! An den Küsten wird natürlich vorzugsweise Fisch gegessen, und vor allem an der Ostküste ist der Hummer beliebt!
Ahornsirup essen/ trinken die Kanadier eigentlich zu allem und wenn die Ernte beginnt, gibt es (vor allem in Québec) regelrechte Ahornfeste bei denen man Ahornsirup in Massen kriegt! Da in Kanada so viel Ahornsaft gewonnen wird, ist das Ahornblatt auch auf der kanadischen Flagge zu sehen und ist so DAS Symbol für Kanada!
In Kanada gibt es eigentlich für jeden Geschmack etwas – also einfach ausprobieren!

Landkarte von Kanada

Die Nationalhymne:
„O Canada“ gibt es in drei Sprachen: Englisch, Französisch und Inuktitutisch (die Sprache der Inuit)

Englisch:
O Canada! Our home and native land!
True patriot love in all thy sons command.
With glowing hearts we see thee rise,
The True North strong and free!
From far and wide, O Canada,
We stand on guard for thee.
God keep our land glorious and free!
O Canada, we stand on guard for thee.
O Canada, we stand on guard for thee.

Französisch:

Ô Canada! Terre de nos aïeux,
Ton front est ceint de fleurons glorieux!
Car ton bras sait porter l’épée,
Il sait porter la croix;
Ton histoire est une épopée
Des plus brillants exploits.
Et ta valeur de foi trempé
Protégera nos foyers et nos droits;
Protégera nos foyers et nos droits.

Inuktitutisch:

O’Kanata nangmini Nunavut piqujatii
Nalattiaqpavut angiglivaliajuti sangijulutillu
nanqipugu
O’Kanata mianiripluti
O’Kanata nunatsia
nangiqpugu mianiripluti
O’Kanata salagijauquna

Deutsch:

O Kanada, mein Heim und Vaterland
Wie glücklich der, dem hier die Wiege stand!
Das Herz erglüht, wenn wir dich seh’n
Du Nordland, stark und frei,
Wir halten Wacht, O Kanada
Wir halten Wacht dir treu.
O Kanada, O Kanada, O Kanada,
Wir halten Wacht dir treu.
Wir halten Wacht dir treu.

There Are 6 Comments To This Article

Austauschjahr.de July 24th, 2008 at 9:13 pm

[...] Kanada [...]

canada August 18th, 2008 at 4:57 pm

es fehlt was mann ist

canli canli August 18th, 2008 at 4:58 pm

es fehlt was man dort isst

Simon Beck February 25th, 2009 at 12:36 pm

da fehlt überhaupt nicht was man dort isst!!!!!!
schau halt mal oben “canli canli”!!!!!!!

Ayusa International GmbH - Schüleraustausch und Sprachreisen December 22nd, 2009 at 3:06 pm

[...] Austauschländer USA, Kanada, Brasilien, Japan, Taiwan, Neuseeland, Australien, England, Irland, Frankreich, Spanien, [...]

Isi January 9th, 2010 at 4:31 pm

Hoffentlich komm ich wenigsten irgendwie noch hin
=(

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