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	<title>Austauschjahr.de</title>
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	<description>Schüleraustausch Portal für Austauschschüler</description>
	<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 23:06:19 +0000</pubDate>
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		<title>Austauschjahr.de - Sch&#252;leraustausch Portal</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 08:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schüleraustausch]]></category>

		<category><![CDATA[Austauschjahr]]></category>

		<category><![CDATA[Austauschschüler]]></category>

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		<description><![CDATA[

Inzwischen ist es schon fast Normalit&#228;t geworden nach der 10ten oder der 11ten Klasse f&#252;r ein Jahr ins Ausland zu gehen (Sch&#252;leraustausch) - Normalit&#228;t zumindest wenn es sich dabei um die USA oder ein anderes englischsprachiges Land handelt. Doch die Welt ist viel gr&#246;&#223;er und es besteht die M&#246;glichkeit in mehr als 40 verschiedenen L&#228;ndern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.austauschjahr.de/schueleraustausch/austauschjahrde/" type="icon"></fb:share-button>
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</span></p>
<p>Hier gibt es erstmal ein paar wichtige Links auf unserer Seite:</p>
<p><a title="Vor dem Austauschjahr" href="../../../../../vor-dem-austauschjahr">Vor dem Austauschjahr</a></p>
<p><a title="W&auml;hrend des Austauschjahres" href="../../../../../waehrend-des-austauschjahres">W&auml;hrend des Austauschjahres</a></p>
<p><a title="Nachdem Austauschjahr" href="../../../../../nachdem-austauschjahr">Nachdem Austauschjahr</a></p>
<p><a title="F&uuml;r Eltern" href="../../../../../fuer-eltern">F&uuml;r Eltern</a></p>
<p><a title="Austauschl&auml;nder" href="../../../../../austauschlaender">Austauschl&auml;nder</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/austauschlaender/usa">USA</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/austauschlaender/kanada">Kanada</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/austauschlaender/neuseeland">Neuseeland</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/austauschlaender/finnland">Finnland</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/organisationen">Die Austausch Organisationen</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/stipendien/ppp">Das PPP</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/schueleraustausch/schueleraustausch-faq">Sch&uuml;leraustausch FAQ</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/waehrend-dem-austauschjahr/fuehrerschein-fast-zum-nulltarif/">F&uuml;hrerschein im Ausland</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/stipendien">Sch&uuml;leraustausch Stipendien</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/free-sms-kostenlos-versenden">Free SMS</a><a href="http://www.sprachreisen-weltweit.org"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/erfahrungsberichte">Erfahrungsberichte</a></p>
<p><strong><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Die Seite befindet sich im kompletten Neuaufbau!!!!</span></strong></p>
<p><span style="color: rgb(0, 0, 0)"><strong>Partner von </strong></span><strong><span style="color: rgb(255, 0, 0)"><a href="http://www.austauschschueler.de"><span style="color: rgb(0, 0, 0)">Austauschschueler.de</span></a></span></strong></p>
<p>Wir alle lieben das Reisen, deswegen haben wir auch einen guten Partner f&uuml;r <a href="http://www.endlichurlaub.org/reiseinfos/bora-bora">Bora Bora Urlaub</a> gefunden.</p>
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		<title>Sch&#252;leraustausch FAQ</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 16:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schüleraustausch]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wie lange sollte ein Austausch sein? Reicht ein halbes Jahr oder sollte ich ein ganzes Jahr ins Ausland gehen?
Ein ganzes Austauschjahr (10-11 Monate) ist einem halben Jahr auf jeden Fall vorzuziehen. Nur bei einem ganzen Austauschjahr kannst Du den vollen Ablauf eines ganz normalen Jahres im Gastland erleben. Au&#223;erdem braucht man einfach eine gewisse Zeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<fb:share-button href="http://www.austauschjahr.de/schueleraustausch/schueleraustausch-faq/" type="icon"></fb:share-button>
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Ein ganzes Austauschjahr (10-11 Monate) ist einem halben Jahr auf jeden Fall vorzuziehen. Nur bei einem ganzen Austauschjahr kannst Du den vollen Ablauf eines ganz normalen Jahres im Gastland erleben. Au&szlig;erdem braucht man einfach eine gewisse Zeit, um sich einzuleben. Daher lernt man das Gastland in der zweiten H&auml;lfte des Austauschjahres viel besser kennen und verstehen. Die Gefahr aus dem Austauschland mit dem Eindruck zur&uuml;ckzukommen &quot;Nett sind sie ja schon, aber irgendwie spinnen die auch &#8230;&quot; ist viel gr&ouml;&szlig;er, wenn man nur ein halbes Jahr im Gastland verbringt. Vielen ATS f&auml;llt es auch schwerer, sich auf das Austauschland einzulassen, wenn sie von vorne herein wissen, dass sie nach wenigen Monaten wieder nach Hause fahren.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">In welchem Alter sollte man einen Austausch machen?</span><br />
Ein Austauschjahr macht man normalerweise im Alter von 16-17 Jahren. Das hat sich auch sehr bew&auml;hrt. In diesem Alter ist man noch jung genug, um sich in eine Gastfamilie als Familienmitglied zu integrieren. Andererseits ist man alt genug, um die Austauscherfahrung bewusst zu verarbeiten. Dementsprechend gehen die meisten Austauschsch&uuml;lerInnen nach der 10. oder der 11. Klasse ins Ausland.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Was genau bedeutet &quot;Austausch&quot;? Muss meine Familie auch jemanden aufnehmen, wenn ich ein Austauschjahr mache?</span><br />
Nein, einen direkten Austausch in diesem Sinne gibt es heute kaum noch. Zwar kommen auch jedes Jahr einige hundert Austauschsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler f&uuml;r ein Jahr nach Deutschland, es gibt aber jedes Jahr viel mehr deutsche Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, die ein Jahr im Ausland verbringen. Man muss also nicht selbst eine Austauschsch&uuml;lerin oder einen Austauschsch&uuml;ler aufnehmen. Trotzdem ist es nat&uuml;rlich eine gute Idee</p>
<p>.<br />
<span style="color: rgb(255, 0, 0)">Werden Gastfamilien eigentlich bezahlt?</span><br />
In aller Regel nicht. Es gibt einige wenige Austauschl&auml;nder in denen sich die Bezahlung von Gastfamilien etabliert hat, wie z.B. in England. In den allermeisten L&auml;ndern werden die Gastfamilien hingegen nicht bezahlt. Das hat den Vorteil, dass man sich sicher sein kann, dass man aus Interesse am Austausch aufgenommen wird und nicht wegen des Geldes. Gleichzeitig hei&szlig;t es nat&uuml;rlich auch, dass die Gastfamilien genauso Programmteilnehmer sind wie die Austauschsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler. Man kann also nicht erwarten, dass sich die &quot;Reiseleitung&quot; (~Austauschorganisation) immer auf die Seite der Austauschsch&uuml;lerin oder des Austauschsch&uuml;lers stellt.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)"><br />
Sollte ich besser auf ein Internat gehen oder in eine Gastfamilie?</span><br />
Das kommt darauf an, was Du von Deinem Austasuchjahr erwartest. Wenn Du Dein Gastland so kennenlernen willst, wie es die Einheimischen kennen, solltest Du unbedingt in eine Gastfamilie gehen. Nur so kannst du das wirkliche Alltagsleben erleben. Andererseits kann auch ein Internatjahr sehr spannend sein, gerade in Internaten mit sehr internationaler Ausrichtung. Das Gastland lernst Du dann aber nicht im gleichen Ausam&szlig; kennen.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)"><br />
Kann ich das Schuljahr in Deutschland &uuml;berspringen?</span><br />
Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Generell l&auml;sst sich sagen, dass bei einem Auslandsaufenthalt nach der 10. ein &Uuml;berspringen meistens m&ouml;glich ist, wenn es in dem Bundesland 13 Schuljahre gibt. Ein &Uuml;berspringen ist hingegen nicht m&ouml;glich, wenn man erst nach der 11. Klasse ins Ausland geht oder wenn es in dem Bundesland sowieso nur 12 Schuljahre gibt. Der Grund hierf&uuml;r ist, dass die letzen beiden Schuljahre ja bereits f&uuml;r das Abitur z&auml;hlen. In den Bundesl&auml;ndern mit 13. Schuljahren ist die Entscheidung &uuml;ber die Anerkennung der Zeit im Ausland h&auml;ufig in das Ermessen der Schulen gestellt. Am Besten erkundigt man sich m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitig bei der Schulleitung der Schule, die man nach dem Austausch besuchen will.<br />
Muss ich ein Gymnasium besuchen, um einen Austausch machen zu k&ouml;nnen?<br />
Nein, definitv nicht. Die meisten Austauschsch&uuml;ler und -sch&uuml;lerinnen sind zwar Gymnasiasten, davon sollte man sich aber als Real- oder Hauptsch&uuml;ler nicht abschrecken lassen. Gymnasiasten sind nach meiner Erfahrung nicht besser geeignet, als Haupt- oder Realsch&uuml;ler.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)"><br />
Wie gut muss ich in der Schule sein, um einen Austausch zu machen?</span><br />
Generell l&auml;sst sich sagen, dass Schulnoten nur sehr wenig &uuml;ber die Eignung f&uuml;r ein Austauschjahr aussagen. Auch wer keinen guten Notenschnitt hat, sollte sich also von einer Bewerbung f&uuml;r ein Austauschjahr nicht abhalten lassen. Kritisch wird es erst, wenn man versetzungsgef&auml;hrdet ist, da dann h&auml;ufig die ausl&auml;ndischen Partnerschulden die Aufnahme verweigern.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)"><br />
Wohin kann man einen Austausch machen?</span><br />
Inzwischen kann man einen Austausch in &uuml;ber 35 L&auml;nder auf allen f&uuml;nf Kontinenten machen. Die meisten gehen allerdings immer noch in die USA oder in ein anderes englischsprachiges Land. Relativ neu und im Kommen ist der Austausch nach Osteuropa. Eine weitgehend vollst&auml;ndige &Uuml;bersicht von Austauschl&auml;ndern mit den Organisationen, die einen Austausch dorthin anbieten, gibt es hier: <a href="http://www.austauschjahr.de/organisationen">Sch&uuml;leraustausch Organisationen</a></p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Welches Austauschland ist das Richtige f&uuml;r mich?</span><br />
Diese Frage kann nat&uuml;rlich nur jeder f&uuml;r sich selbst beantworten. Wichtig finde ich aber, dass man die Auswahl nicht von vorne herein einschr&auml;nkt. Gerade ein ausgefallenes Austauschland kann eine tolle Erfahrung bedeuten. Und im Hinblick auf den Lebenslauf ist ein Austausch in Litauen, Thailand oder Guatemala mindestens genauso wertvoll wie ein Austausch in die USA.<br />
Kann ich mir aussuchen, in welcher Region meines Austauschlandes ich untergebracht werde?<br />
Das h&auml;ngt von Deiner Austauschorganistion ab. Einige Organisationen bieten - meist gegen Aufpreis - eine Platzierungsgarantie in der Wunschregion an. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass auch vermeintliche Traumziele wie Florida oder Kalifornien recht vielf&auml;ltig sind. Eine Kleinstadt in der Mitte Kaliforniens ist nicht so, wie viele wegen des Baywatch-Kalifornien-Klischees vermuten. Daneben sollte man bedenken, dass f&uuml;r den Erfolg des Austauschjahres die passende Gastfamilie viel wichtiger ist, als die Austauschregion.</p>
<p>Game Trailer, <a href="http://www.trailermeister.de">Film Trailer</a> zu Kinofilmen gibt es bei Trailermeister.de</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Wie gut muss ich vor dem Austausch die Sprache beherrschen?</span><br />
F&uuml;r englisch-, spanisch-, oder franz&ouml;sichsprachige L&auml;nder verlangen die Organisationen meist ordentliche Vorkenntnisse. Das erleichtert den Einstieg im Austauschland. Allerdings hat man normalerweise schon nach einigen Wochen soviel dazugelernt, dass die Vorkenntnisse gar nicht mehr so ins Gewicht fallen. Daher ist es auch kein gr&ouml;&szlig;eres Problem in ein Land zu gehen, dessen Sprache man zu Anfang gar nicht spricht. Wer spricht auch schon Thai, Estnisch oder Portugiesisch? In diesen F&auml;llen bietet die Austauschorganisation normalerweise einen Crashkurs in der Landessprache zu Anfang des Austauschs an.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Kann ich auch mit einer chronischen Krankheit oder mit einer k&ouml;rperlichen Behinderung einen Austausch machen?</span><br />
Auch wer beispielsweise an Diabetes, Z&ouml;liakie oder Querschnittl&auml;hmung leidet, kann grunds&auml;tzlich einen Austausch machen. Allerdings ist es in diesen F&auml;llen h&auml;ufig schwieriger und langwieriger eine Gastfamilie f&uuml;r solche ATS zu finden. Daher lehnen manche kommerzielle Organisationen Bewerber mit chronischen Krankheiten oder k&ouml;rperlichen Behinderungen von vorne herein ab. Weniger Vorbehalte haben nach meinen Erfahrungen gemeinn&uuml;tzige Austauschorganisationen. Allerdings nehmen auch diese h&auml;ufig Bewerber mit chronischen Krankheiten oder k&ouml;rperlichen Behinderungen nur unter dem Vorbehalt an, dass eine passende Gastfamilie gefunden wird, was zumeist nicht garantiert werden kann. Es fahren aber jedes Jahr auch Austauschsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler mit chronischen Krankheiten f&uuml;r ein Jahr ins Ausland, so dass man sich von einer Bewerbung nicht abhalten lassen sollte.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Was kostet ein Austausch?</span><br />
Zun&auml;chst einmal zahlt man in der Regel einen Programmpreis an eine Austauschorganisation, dessen H&ouml;he je nach Austauschland und Organisation sehr unterschiedlich sein kann. Ein Austausch nach Osteuropa kostet beispielsweise &quot;nur&quot; etwa 3.000 &euro;. Ein Austausch nach Neuseeland oder Australien kostet hingegen leicht 20.000 &euro;. Im Programmpreis sollten die kompletten Reisekosten, Suche und Auswahl von Gastfamilie und Schule, eine mehrt&auml;gige Vorbereitungstagung, Betreuung im Gastland und ein Versicherungspaket (soweite notwendig) enthalten sein. Hierauf sollte man beim Preisvergleich einzelner Organisationen unbedingt achten. Hinzu kommt dann nach das Taschengeld w&auml;hrend des Austausches und das Geld f&uuml;r etwaige Reisen im Gastland. Erfahrungsgem&auml;&szlig; sollte man - je nach Gastland - mehr Taschengeld einplanen, als man in Deutschland ben&ouml;tigt. Nicht einbezogen sind z.B. Reisen wie eine <a href="http://www.austauschjahr.de/austauschjahr/rundreise-usa/">Rundreise USA</a> oder weitere Reisen die man im Austauschjahr machen kann.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)"> Meine Eltern haben nicht soviel Geld. Was tun?</span><br />
Grunds&auml;tzlich besteht die M&ouml;glichkeit den Programmpreis durch ein Stipendium zu dr&uuml;cken. Gerade gemeinn&uuml;tzige Austauschorganisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Sch&uuml;lerInnen aus finanziell schw&auml;cher gestellten Familien zu f&ouml;rdern. Sie bieten daher h&auml;ufig Teilstipendien an, wenn eine finanzielle Bed&uuml;rftigkeit nachgewiesen wird. Klar ist aber auch, dass ein Austauschjahr eine einmalige Chance und auch nur eine einmalige finanzielle Belastung ist. Eine gewisse finanzielle Anstrengung wird daher von allen Familien erwartet.</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Meine Eltern haben zwar eigentlich das Geld, wollen es daf&uuml;r aber nicht ausgeben. Was tun?</span><br />
In diesem Fall kannst Du lediglich versuchen ein Stipendium wegen besonderer Eignung f&uuml;r ein Austauschjahr zu bekommen. Das bekannteste Stipendienprogramm dieser Art ist das &quot;Parlamentarische-Patenschafts-Programm&quot; (PPP) des Deutschen Bundestages und des US-Amerikanischen Kongresses. Mit diesem Programm fahren jedes Jahr 300 deutsche Austauschsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler f&uuml;r ein Jahr in die USA. Daneben gibt es einige wenige andere einkommensunabh&auml;ngige Stipendien. So bieten zum Beispiel einige gro&szlig;e Firmen Stipendien f&uuml;r Kinder ihrer Mitarbeiter. Es lohnt sich daher, beim Arbeitgeber der Eltern nachzufragen. Au&szlig;erdem bieten einige kommerzielle Austauschorganisationen einge wenige einkommensunabh&auml;ngige Stipendien, wohl auch zu Werbezwecken. F&uuml;r alle einkommensunabh&auml;ngigen Stipendienprogramme gilt, dass die Chance, ein Stipendium zu kriegen, recht gering ist. Davon sollte man sich aber nicht abhalten lassen. Im PPP hat es z.B. auch schon Wahlkreise gegeben, f&uuml;r die sich nur drei Bewerber gefunden haben. N&auml;heres zum PPP findest du hier: Infos zum PPP (Link kommt bald!) Es gibt auch eine gute Seite im Internet wo man Infos zu <a href="http://www.inhaltsangabe.eu/">Inhaltsangabe Beispiel Aufbau</a> findet, sie eignet sich sehr gut f&uuml;r Sch&uuml;ler</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Was kann ich sonst noch tun, um meine Reisekasse aufzubessern?</span><br />
Hier gibt es verschiedene M&ouml;glichkeiten. Du kannst zum Beispiel BAF&ouml;G beantragen. Je nach finanzieller Bed&uuml;rftigkeit Deiner Familie, zahlt der Staat Dir einen monatlichen Zuschuss, der durch einen Auslandszuchlag recht erheblich ausfallsen kann, das sogenannte Sch&uuml;ler-BAF&ouml;G. Das Beste daran ist, dass Sch&uuml;ler-BAF&ouml;G - im Gegensatz zu Studenten-BAF&ouml;G - nicht zur&uuml;ckgezahlt werden muss. Voraussetzung f&uuml;r BAF&ouml;G ist - neben finanzieller Bed&uuml;rftigkeit -, dass Dein Austausch von das Schuljahr in Deutschland nicht wiederholen musst. N&auml;here Infos zum Auslands-Sch&uuml;ler-BAF&ouml;G gibt es (Link folgt!)<br />
Eine andere M&ouml;glichkeit etwas dazu zu verdienen ist es, regelm&auml;&szlig;ig in Deiner Lokalzeitung aus Deinem Austauschjahr zu berichten. Es lohnt sich auf jeden Fall, einmal nachzufragen, ob die Zeitungen in Deiner N&auml;he Interesse haben.</p>
<p><a href="http://www.koiverkauf.com">Koi</a> sind sehr teure Karpfen. Unsere <a href="http://www.domainsmalltalk.com">Domain</a> hei&szlig;t Austauschjahr.de</p>
<p><span style="color: rgb(255, 0, 0)">Welche Organisation ist die beste?</span><br />
Das l&auml;sst sich so pauschal nicht sagen. Welche Organisation f&uuml;r Dich die beste ist, h&auml;ngt auch von Dir selbst ab und davon, was Du von Deinem Austauschjahr erwartest. Auf jeden Fall solltest Du Deine Austauschorganisation sorgf&auml;ltig aussuchen und dabei nicht nur auf den Preis achten. Wichtig ist auch eine gute Vor- und Nachbereitung und eine gute Betreuung.</p>
<p><a href="http://www.austauschjahr.de/teilungsverbot">Teilungsverbot</a> <a href="http://www.austauschjahr.de/studienfinanzierung/"><span>Studium finanzieren</span></a> <a href="http://www.austauschjahr.de/geschenke-zur-einweihung/"><span>Einweihungsgeschenke</span></a> <a href="http://www.austauschjahr.de/urlaub-in-amerika/">Amerika Urlaub</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Marielles erste 175 Tage in Neuseeland</title>
		<link>http://www.austauschjahr.de/erfahrungsberichte/marielles-erste-175-tage-in-neuseeland/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 01:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[

Warum Neuseeland? 
Warum ich mich f&#252;r ein Auslandsjahr in Neuseeland entschieden habe, wurde ich so oft gefragt und habe viel &#252;ber diese Frage nachgedacht, da ich am Anfang nie eine gute Antwort wusste. Vor einigen Jahren ging die Tochter einer Bekannten f&#252;r ein Jahr in die USA und als sie zur&#252;ckkam und ich sah wie [...]]]></description>
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<p>Warum ich mich f&#252;r ein Auslandsjahr in Neuseeland entschieden habe, wurde ich so oft gefragt und habe viel &#252;ber diese Frage nachgedacht, da ich am Anfang nie eine gute Antwort wusste. Vor einigen Jahren ging die Tochter einer Bekannten f&#252;r ein Jahr in die USA und als sie zur&#252;ckkam und ich sah wie sehr sie sich zum positiven ver&#228;ndert hatte und wie begeistert sie von ihrem Auslandsjahr erz&#228;hlte, beschloss ich dass ich das auch wollte. Zu dem Zeitpunkt war ich in der 7.Klasse. Ich erz&#228;hlte meinen Eltern von meinem Plan und sie unterst&#252;tzen die Idee, aber ich denke sie haben es nicht wirklich ernst genommen. Als ein Jahr sp&#228;ter die Prospekte der Organisationen ins Haus flatterten, bekamen sie dann n&#228;mlich doch einen kleinen Schreck und fragten mich, ob ich mir sicher war dass ich das wollte und ob denn ein halbes Jahr nicht reichen w&#252;rde. Aber ich war fest &#252;berzeugt, dass ein Jahr viel mehr bringen w&#252;rde als „nur“ 6 Monate. Somit war auch das gekl&#228;rt und es ging an die L&#228;nderwahl: Ich wollte nicht in die USA(Daf&#252;r hatte ich mehrere Gr&#252;nde, die ich hier jetzt nicht erl&#228;utern werde), es sollte aber ein englischsprachiges Land sein. Da wir fr&#252;her immer Aupair – M&#228;dchen in unserer Familie hatten und die letzte aus Neuseeland war und meiner Familie und mir immer wundersch&#246;ne Fotos von dem Land gezeigt hat und toll Geschichten von der freundlichen Kiwi-Art erz&#228;hlt hat, war ich schon immer neugierig auf „ihre Heimat“ und somit fiel die Entscheidung wohin es gehen sollte auch ziemlich schnell. Meine Eltern meinten jedoch, dass sie mich nur so weit weg lassen wollten, wenn ich in die Stadt gehen w&#252;rde, in der die Familie unseres alten Aupairs wohnt: Christchurch  Da ich damit absolut kein Problem hatte, da ich sowieso in eine gr&#246;&#223;ere Stadt als meine Heimatstadt wollte, waren alle Punkte gekl&#228;rt und ich habe angefangen mich zu bewerben.</p>
<p><strong>My first 7 month in Aotearoa/New Zealand</strong></p>
<p>7 Monate meines Auslandsjahres hier in Neuseeland sind nun schon vorbei…Zeit f&#252;r einen Zwischenbericht wie ich finde um zu erz&#228;hlen, wie schnell die Zeit verging! Unglaublich! Manchmal kommt es mir vor als w&#228;re ich gestern in Frankfurt erst los geflogen und trotzdem ist so viel passiert in den letzten Monaten.<br />
Ich erinnere mich genau an den 26.Januar 2008…der meiner Meinung nach schlimmste Tag meines Lebens – der Tag an dem ich Abschied nehmen musste. Am Abend vorher hatte ich eine kleine Abschiedsparty mit meinen besten Freunden…die letzte Nacht in Deutschland habe ich bei meinem Freund verbracht und habe ziemlich schlecht geschlafen. Als ich morgens um 8 (f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse ziemlich fr&#252;h) aufgewacht bin, habe ich meinen Freund aufgeweckt um das erste Mal an diesem Tag in Tr&#228;nen auszubrechen. Es sollte nicht das letzte Mal bleiben. Er hat mich nach Hause gebracht und ich habe angefangen meinen Koffer zu packen. Ich konnte nur das n&#246;tigste mitnehmen, da mir nur 20 kg erlaubt waren von der Fluggesellschaft&#8230;als ich das erste Mal gewogen habe hatte ich 31 kg. Also musste ich 11 kg meiner Dinge wieder auspacken. Am Ende war mein riesiger Koffer (der selbst nur 3.9 kg wiegt) halb leer, aber immerhin nur 20 kg (laut meiner Waage), und ich hatte mich schweren Herzens von so vielen Dingen verabschiedet f&#252;r fast 11 Monate.<br />
Am sp&#228;ten Nachmittag kam mein Freund wieder und bald darauf auch meine Oma und mein Opa und meine Mama hatte ein superleckeres Abendessen f&#252;r uns alle gekocht. Ein letztes Mal mit den Menschen, die mich am besten kennen, an einem Tisch sitzen f&#252;r lange Zeit – es war ein komisches Gef&#252;hl. Um 20.30 Uhr hie&#223; es Abschied nehmen von meinen Gro&#223;eltern und mit meinen Eltern, meinen Br&#252;dern und meinem Freund ins Auto nach Frankfurt steigen. Dort habe ich meine 7 Mitstreiter meiner Organisation Ayusa getroffen, alle mit demselben Ziel am anderen Ende der Welt: Aotearoa. Neuseeland. Das Land der wei&#223;en Wolke.<br />
Mein Koffer war dann doch 21.1 kg, aber war zum Gl&#252;ck kein Problem – Der Abschied von meinem Freund und meiner Familie war dann doch das gr&#246;&#223;ere Problem, aber letztendlich hatte ich auch das unter vielen Tr&#228;nen geschafft. Als ich endlich durch die Absperrung war wich meine Traurigkeit &#252;ber den Abschied der Vorfreude auf mein gro&#223;es Abendteuer in der Ferne…</p>
<p>Als um 23.15 Uhr das Flugzeug endlich abgehoben war und es kurz darauf noch ein Abendessen gab (f&#252;r mich das zweite an diesem Tag…), habe ich mich wirklich gut gef&#252;hlt. Ich habe mein Abschiedsbuch herausgeholt…die letzten Monate hatte ich es herumgegeben…meine Freunde und meine Familie hatten hinein geschrieben und ich hatte es doch wirklich geschafft kein einziges Mal reinzuschauen! Nun endlich war der Moment gekommen…schon auf der ersten Seite musste ich weinen…meine beste Freundin hatte doch tats&#228;chlich 10 Seiten mit Geschichten &#252;ber uns und Bildern der letzten 5 ½ Jahre gef&#252;llt. Und so ging es weiter: Wundersch&#246;ne Texte, lustige Bilder. Ich musste soviel unter Tr&#228;nen lachen w&#228;hrend des Lesens. Ich hatte erwartet, dass es eine tolle Erinnerung wird, dieses Buch…aber so toll? Nie! Als ich durch war bin ich &#252;ber der Frage, wie ich so tolle Menschen zur&#252;ck lassen konnte, bin ich eingeschlafen und erst in Singapur wieder aufgewacht. Dort kam uns schw&#252;le Luft entgegen und jeder war froh, als wir nach 1 ½ Stunden wieder zur&#252;ck ins Flugzeug konnten. Die n&#228;chsten Stunden bis Sydney wurden mit Essen, Filmen, Musik, reden, das Abschiedsbuch ein zweites Mal lesen, den Zettel &#252;ber meine Gastfamilie zum tausendsten Mal lesen und schlafen verbracht. Da wir in Sydney ungef&#228;hr 2 Stunden zu sp&#228;t ankamen hatte unser Anschlussflugzeug nach Auckland schon eine Stunde auf uns gewartet…wir sind also zu 8. durch den Flughafen von Sydney gerannt und als wir dann endlich bei der Handgep&#228;ckkontrolle ankamen hat es nat&#252;rlich ausgerechnet bei mir gepiepst. Sie wussten nicht was es war und haben dann meine Kamera total auseinander gebaut mit der Aussage: „I have NEVER seen such a small camera!“ Ganz toll…ich hatte so Angst, aber letztendlich haben sie es dann akzeptiert und mich durchgelassen und unser Flugzeug ist mit 1 ½ Stunden Versp&#228;tung nach Auckland gestartet. Dort sind wir ohne Probleme durch die Zollkontrolle gekommen, aber dann – oh Schreck – war keiner unserer Koffer da und niemand konnte uns sagen WO sie waren. Nach 2 Stunden wurde uns dann gesagt, dass sei in Sydney vergessen w&#252;rden und wohl in den n&#228;chsten Tagen geschickt werden w&#252;rden. Da wir alle so m&#252;de waren hat es uns nicht viel ausgemacht und wir haben endlich den Flughafen verlassen und wurden dort von der besorgten Leiterin der Partnerorganisation ARK International begr&#252;&#223;t. Wir hatten erst einmal 3 Tage in Auckland Vorbereitungscamp bevor wir zu unseren Gastfamilien weitergefahren/flogen sind. Diese drei Tage waren sehr sehr viel Spa&#223; und informativ und man hat schon erste Kontakte kn&#252;pfen k&#246;nnen mit den Brasilianern und Italienern, die ebenfalls mit ARK nach Neuseeland gekommen waren. Wir haben verschiedenste neuseel&#228;ndische Lebensarten kennen gelernt und auch typisches Essen der Kiwis probieren m&#252;ssen. Mir pers&#246;nlich hat weder Vegimite noch Pie geschmeckt und ich esse bisher immer noch nicht, obwohl mir mein Gastbruder immer wieder davon vorschw&#228;rmt *lach*.<br />
Am 31.Januar mussten wir uns dann alle voneinander verabschieden und ich ganz besonders, da ich als einzige auf die S&#252;dinsel flog. Alle anderen hatten sich f&#252;r eine Stadt/Schule auf der Nordinsel entschieden. Also bin ich ein letztes Mal in ein Flugzeug gestiegen (hier war mein Koffer pl&#246;tzlich 23.3 kg schwer…) und bin auf dem fast 2 st&#252;ndigen Flug fast vor Aufregung umgekommen. In Christchurch verlie&#223; ich das Flugzeug und hatte erwartet erstmal meinen Koffer zu holen und DANN meine Gastfamilie zu treffen, aber nein…in Neuseeland holt man nicht zuerst seinen Koffer. Ich habe den totalen Schreck bekommen als pl&#246;tzlich eine ziemlich kleine und jung aussehende Frau auf mich zukam und mich in den Arm nahm und meinte: „Hi Marielle, I am so glad you are here! I am Pat!“. Das war also meine Gastmutter. Ich hatte nie zuvor Fotos meiner Gastfamilie gesehen, nur einige kurze (und nicht sehr warmherzige) Emails bekommen und wusste so gut wie nichts &#252;ber sie. Bevor ich irgendetwas sagen konnte meinte sie: „That is Alex! And here is Ryoko, she arrived yesterday!“. Mein 10j&#228;hriger Gastbruder grinste mich sch&#252;chtern an und hat sich danach gleich hinter seiner Mama versteckt und meine japanische Gastschwester hat nicht mehr als ein Hi &#252;ber die Lippen gebracht, wie sich sp&#228;ter herausstellte, einfach weil sie kein Englisch konnte. Im n&#228;chsten Moment umarmte mich eine andere Frau. Ich war total verwirrt wer das denn nun war…es war die Homestay Betreuerin meiner Schule, die mir einen gro&#223;en Umschlag mit s&#228;mtlichen Infos &#252;ber die Schule und Christchurch, meine neue Heimatsstadt, in die Hand dr&#252;ckte. Dann verschwand sie auch wieder und ich konnte endlich meinen Koffer holen. W&#228;hrend der Autofahrt zu meinem neuen zu Hause wurde nicht viel geredet und wenn jemand etwas gesagt hat, habe ich nicht viel verstanden, weil der Akzent mich so verwirrt hat. Als wir ankamen gab mir meine Hostmum eine kleine Hausf&#252;hrung um mir am Ende mein Zimmer zu zeigen, das ich vom ersten Moment an geliebt habe! Ein riesiges Doppelbett, ein wundersch&#246;ner (von meinem Gastvater selbstgebauter) Schreibtisch, ein Fernseher und den besten Ausblick des ganzen Hauses: in die Nachbar G&#228;rten und unsere Einfahrt. Ich liebe es immer zuerst zu wissen, wenn jemand uns besuchen kommt *lach*.<br />
Da ich mich im Wohnzimmer ziemlich fehl am Platz gef&#252;hlt habe, da meine Gastmutter Besuch von einer Freundin bekommen hatte, habe ich mich in mein Zimmer verkrochen und meinen Koffer ausgepackt. Als das erledigt war ging ich wieder runter um meine Gastmutter einige Dinge zu fragen, wo ich verschiedene Dinge verstauen kann (z.B. meinen Koffer). Und dann pl&#246;tzlich steht ein Mann hinter mir. Nicht gerade d&#252;nn, verschwitzt, lockige Haare und ein riesiges L&#228;cheln auf dem Gesicht. Er meint zu mir: „You must be Marielle! Hey i am Dave“ (Mir war pl&#246;tzlich klar, dass das mein Hostdad David sein musste, der grade von der Arbeit nach Hause gekommen war). Mehr als ein yes habe ich nicht herausbekommen und er meinte: „It is so good to see you after all the letters“ Meinte er meine 4 Emails? Anscheinend. Wie sich sp&#228;ter herausstellte sind meine Gasteltern beide ziemlich hoffnungslos am Computer, was die wenigen und kurzen Emails bevor ich kam erkl&#228;rte. Am Wochenende lernte ich dann noch meinen zweiten Gastbruder Harry (5 Jahre) kennen und damit war die Patchwork Familie Lodge&amp;Vile vollst&#228;ndig: Meine Gastmutter Pat (51 Jahre), arbeitet in der Bank of New Zealand und ihr Sohn Alex (10 Jahre). Mein Gastvater Dave (41 Jahre), Bauarbeiter (und unser pers&#246;nlicher Koch) und sein Sohn Harry (5 Jahre), der jedes zweite Wochenende bei uns verbringt. Ryoko(16) aus Osaka in Japan und ich, Marielle, zu dem Zeitpunkt 15 Jahre aus Aschaffenburg in Deutschland!<br />
Die erste Woche in der neuen Heimat war ziemlich unspektakul&#228;r, weil noch Sommerferien waren und ich nicht viel machen konnte, da ich weder jemanden kannte, noch mich in der 350.000 Einwohnerstadt alleine zurechtgefunden habe. Ich bin halt doch ein kleines Dorfkind und ich habe das Haus erst alleine verlassen, nachdem ich mir eine Karte gekauft hatte. Aber dann begann endlich die Schule.</p>
<p>Erst einmal war es ziemlich komisch meine Schuluniform das erste Mal anzuziehen und ich habe es einfach nur gehasst und h&#228;tte nie gedacht, dass es jetzt &#252;ber 5 Monate sp&#228;ter, zur Normalit&#228;t geworden w&#228;re und ich froh bin, dass ich nicht jeden Morgen nachdenken muss, was ich anziehen soll. Zusammen mit Ryoko habe ich mich auf den Weg zur Avonside Girls High School gemacht – ja eine M&#228;dchenschule! Und ja ich habe es mir selbst so ausgesucht…ich dachte es w&#228;re eine interessante neue Erfahrung, was sich auch als wahr herausstellte. Da wir nur 10 Minuten Fu&#223;weg zur Schule haben, war nicht viel Zeit um nachzudenken und Angst zu haben, was sehr gut so war. In der Schule wurden alle M&#228;dchen des 12.Jahrgangs in der Turnhalle versammelt und f&#252;r ihre „Form Class“ aufgerufen. Dann ging es mit der Klasse in den Klassenraum, aber dummerweise wurde ich nicht aufgerufen. Voller Angst habe ich die Schulleiterin gefragt, was ich tun soll, aber die Angst war ganz unbegr&#252;ndet. Sie war sehr nett zu mir und hat schon nach 10 Minuten rausgefunden was passiert war: Ich war erst f&#252;r eine andere Form Class eingetragen und sie hatten vergessen mich auf der neuen Liste einzutragen. Also wurde ich zu meiner Klasse und meinem Form Teacher Mr Weston gebracht und habe mich einfach nur erleichtert auf einen freien Stuhl fallen lassen. Der Rest des Tages verlief eigentlich ziemlich unspektakul&#228;r. Jeder bekam seinen Stundenplan f&#252;r das neue Schuljahr und es wurden eben die allgemeinen Informationen bekannt gegeben, wie es auch in Deutschland am Anfang eines neuen Jahres passiert. Ich war auf jeden Fall froh als ich wieder nach Hause konnte, weil ich mich wahnsinnig unwohl f&#252;hlte, weil sich alle kannten und &#252;ber ihre Ferienerlebnisse redeten. Nur mit mir redete keiner.<br />
In den n&#228;chsten Wochen sollte es dann aber doch um einiges besser werden. Mit meiner Gastfamilie und vor allem meiner japanischen Gastschwester verstand ich mich jeden Tag besser und ich lernte meine neue Heimatstadt Christchurch lieben. Da ich aus einer Kleinstadt in Deutschland (64.000 Einwohner) komme und Christchurch mit seinen 350.000 Einwohnern doch etwas gr&#246;&#223;er ist und weil hier die meisten Stra&#223;en auch ziemlich gleich aussehen und im Schachbrett – Muster angeordnet sind, habe ich mich &#246;fters mal verirrt, aber ich bin immer wieder sicher zu Hau&#223;e angekommen. Ich wurde zum ziemlichen Starbucks – fan, da es das in meiner Heimatstadt gar nicht gibt und hier an jeder Ecke und au&#223;erdem genoss ich es wahnsinnig in nur 15 Minuten mit dem Bus am Strand sein zu k&#246;nnen. 15 Minuten sind nichts gegen die 7-9 Stunden Autofahrt in Deutschland. Nur mit dem Freunde finden ging es nicht so wirklich vorw&#228;rts. Ich hatte es in zwei verschiedenen Lunchgroups ausprobiert in der Schule, aber die einen waren, meines Erachtens nach, ziemliche Schlampen, da sie die ganze Zeit nur &#252;ber ihre M&#228;nnergeschichten geredet haben, was mich herzlich wenig interessiert hat und die anderen waren daf&#252;r die totalen Outsider, die mich auch vollkommen ignoriert haben. Nach diesen beiden Pleiten war ich ziemlich niedergeschlagen und war von da an mit den anderen Deutschen, denen es ebenfalls ziemlich schwer viel sich mit den Kiwis anzufreunden, in der Lunchtime und wir machten auch ziemlich viel zusammen nach der Schule. Und doch war ich nicht wirklich zufrieden damit, weil ich mir einfach mehr erwartet hatte von meinem Auslandsjahr. Ich hatte die Einstellung: Deutsche Freunde habe ich in Deutschland, ich bin hier um mich mit Neuseel&#228;nderinnen anzufreunden und Englisch zu lernen. Also unternahm ich gegen Ende des ersten Terms (Ende M&#228;rz) einen, wie ich mir selbst sagte, letzten Versuch und habe ein M&#228;dchen, das mir ziemlich nett erschien und mit der ich manchmal redete, gefragt ob ich denn mal mit ihr mitkommen k&#246;nnte. Ich habe ihr ehrlich gesagt, dass ich bisher nicht so wirklich tolle Leute gefunden habe, aber dass ich auch nicht weiter mit den anderen Deutschen herumsitzen will und ich muss sagen: Das war das Beste was ich tun konnte! Gleich in der n&#228;chsten Lunchtime ging ich mit ihr mit zu ihren Freunden und mit denen passte es so viel besser. Ich sitze bis heute mit ihnen und f&#252;hle mich dort so viel wohler als bei den anderen Lunchgroups in denen ich war. Ich kann zwar immer noch nicht bei allen Themen mitreden, aber es wird immer besser, umso besser ich die Leute kennen lerne.<br />
Das n&#228;chste Highlight meines Auslandsjahres waren meine ersten Ferien zwischen Term 1 und Term 2 im April. Ich fuhr zusammen mit meiner Gastschwester oder mit den anderen deutschen zu einigen Touristen-Attraktionen, weil man das ja auch mal gesehen haben muss und verbrachte viel Zeit an meinem so lieb gewonnen Strand und genoss den wundersch&#246;nen neuseel&#228;ndischen Herbst. Der H&#246;hepunkt meiner Ferien war mein 16.Geburtstag. Morgens um 8 stand ich auf und als ich die Lounge betrat sang mir meine Gastfamilie und meine Gastgro&#223;eltern, die f&#252;r das Wochenende von der Nordinsel gekommen waren, Happy Birthday. Mein Gastvater hat ein leckeres Fr&#252;hst&#252;ck gekocht und noch bevor ich es essen konnte, bekam ich einen Anruf von meiner Familie aus Deutschland. Das Gespr&#228;ch hat mich ein kleines bisschen traurig gemacht, weil ich nicht zu Hause war, aber aufgrund der Zeitverschiebung hatten sie nicht lange Zeit mit mir zu reden und ich musste ja auch mein Fr&#252;hst&#252;ck genie&#223;en. Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck habe ich meine Geschenke ge&#246;ffnet und war so ger&#252;hrt &#252;ber all die Dinge, die ich bekam. Als letztes &#246;ffnete ich das Packet von meinem Freund, den ich genau 3 Monate davor in Deutschland lassen musste und so sehr vermisste, und als ich sah was er mir geschickt hatte, musste ich vor Freude weinen. Er hat an meine Schokoladensucht gedacht und mir 3.8 kg deutsche Milka-Schokolade geschickt. Ich war so gl&#252;cklich, dass ich gleich mal eine Tafel gegessen habe (Ich habe &#252;brigens nur 1 Monat gebraucht um die ganze Schokolade zu essen…).<br />
Am Nachmittag ging es dann erst an den Strand (ich wollte wenigstens einmal in meinem Leben an meinem Geburtstag am Meer sein) und dann in die n&#228;chste Mall, um mein Geburtstagsgeschenk meiner Gasteltern zu bekommen: Ein zweites Ohrloch im linken Ohr. Ich wollte mir schon seit Jahren ein zweites Ohrloch stechen lassen und hatte das meiner Gastmutter mal verraten und sie dachte, dass es doch eine tolle Erinnerung an den 16.Geburtstag in Neuseeland w&#228;re. Es tat auch gar nicht weh und ich habe noch einen Neuseeland – Farn als Ohrstecker dazubekommen und werde jetzt nie meine zweite Heimat Neuseeland vergessen k&#246;nnen.<br />
Nur eine Woche nach meinem Geburtstag, an meinem letzten Ferientag, kam meine Familie aus Deutschland hier in Christchurch an. Sie kamen f&#252;r die Hochzeit unseres alten Aupairs (sie heiratete einen Holl&#228;nder, den sie w&#228;hrend ihres Europa – Aufenthaltes kennen gelernt hatte), um mich zu besuchen und einen 3 Wochen langen Urlaub durch das Land zu machen. Ich sah dem ganzen mit eher gemischten Gef&#252;hlen entgegen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, einen Teil meines deutschen Lebens, hier in meinem neuseel&#228;ndischen Leben zu haben, aber nat&#252;rlich freute ich mich. Anna, mein altes Aupair, fuhr mit mir zum Flughafen und dort warteten wir &#252;ber eine Stunde bis sie endlich kamen. Nach etwas mehr als 3 Monaten sah ich meinen kleinen Bruder als erstes wieder. Er war so gro&#223; geworden…gr&#246;&#223;er als ich – deprimierend, wenn einem der kleine Bruder &#252;ber den Kopf w&#228;chst. Au&#223;erdem war seine Stimme so tief *lach* Ich erkannte ihn kaum wieder. Kurz nach ihm kamen auch mein anderer (noch kleinerer) Bruder und meine Eltern. Die Umarmung von meinem Papa am Flughafen werde ich nie vergessen…so fest gedr&#252;ckt hatte er mich wohl noch nie in meinem Leben. In dem Moment habe ich das erste Mal gemerkt, dass er mich wohl wirklich vermisst hatte in den letzten Monaten.<br />
An sich war es mit meiner Familie vom ersten Moment an, als w&#228;re ich nie weg gewesen. Wir redeten und redeten, obwohl sie so m&#252;de waren, aber ich hatte ihnen soviel zu sagen und an jeder Ecke an der wir auf der Fahrt zu ihrem Homestay vorbeikamen musste ich ihnen etwas aus meinem neuen Leben zeigen. Es war wirklich toll. Dann waren wir zusammen im Supermarkt und ich habe ihnen all die Leckerein, die ich so lieben gelernt habe, gezeigt und sie &#252;berredet alles zu kaufen – wirklich gewehrt haben sie sich aufgrund ihrer M&#252;digkeit nicht. Und dann haben sie mich in mein neues zu Hause zur&#252;ckgefahren. Leider war meine Gastfamilie gerade ausgeflogen, aber so konnte ich ihnen in Ruhe das Haus zeigen und sie waren, glaube ich, auch ganz froh, als sie wieder zur&#252;ck konnten und in ihr Bett gehen konnten.<br />
Die n&#228;chste Woche war ziemlich aufregend. Wir waren zusammen f&#252;r eine Nacht in Dunedin, einen Tag in Hanmer Springs (Hot Pools) und f&#252;r zwei N&#228;chte an der West Coast und in Nelson. Einen Abend hat meine Familie au&#223;erdem meine Gasteltern und meine japanische Gastschwester in ein deutsches Restaurant hier eingeladen, an einem anderen Abend war meine Familie bei uns zum Abendessen und trotz all meiner Bedenken haben sich meine „beiden“ Familien super verstanden, obwohl sie so vollkommen unterschiedlich sind. Am Ende unseres Trips zu der West Coast der S&#252;dinsel musste ich mich dann wieder von meiner Familie verabschieden. Sie fuhren von Picton aus mit der F&#228;hre auf die Nordinsel um dort noch 10 Tage zu verbringen und ich fuhr mit dem Zug zur&#252;ck nach Christchurch. Der Abschied war um einiges leichter als im Januar und auf der R&#252;ckfahrt im Zug habe ich genau 5 Tr&#228;nen vergossen *lach*.<br />
Ich war schon am n&#228;chsten Tag wieder in meinem normalen Leben drin: Schule war angesagt. Alles ging so weiter wie bisher und ich habe nicht, die von vielen Leuten vorausgesagte, Heimwehattacke bekommen, wegen dem Besuch meiner Familie.</p>
<p>Am folgenden Montag wachte ich aber mit schrecklichen Bauchschmerzen auf. Ging trotzdem in die Schule, bis ich um 11 Uhr einen Anruf von meiner Mutter bekam, dass mein Vater beim Joggen wohl von einem Auto &#252;berfahren wurde, da er auf die falsche Stra&#223;enseite geguckt hat. Sie w&#228;ren gerade im Krankenhaus und er w&#252;rde operiert werden. Ich konnte &#252;berhaupt nichts sagen und war einfach nur geschockt als sie mir sagte: „Die &#196;rzte wissen nicht ob er es schafft. Vielleicht willst du herkommen?“ Ich wusste nicht was ich tun sollte, aber die M&#228;dels aus meiner Lunchgroup haben mir total lieb geholfen, mich zum Office gebracht, den Sekret&#228;rin alles erkl&#228;rt und dann hat die Schule auch alles f&#252;r mich organisiert, dass ich nach Rotorua auf der Nordinsel fliegen konnte. 3 Stunden sp&#228;ter sa&#223; ich im Flugzeug nach Rotorua – zusammen mit der Homestay Betreuerin meiner Schule. Aber als ich in Rotorua ankam, konnte mir meine Mama nur noch sagen, dass mein Papa vor zwei Stunden gestorben ist. Ich denke wir standen alle wahnsinnig unter Schock und wollten es nicht verstehen, wieso ausgerechnet unserem Papa so etwas passieren musste.<br />
Die n&#228;chsten beiden N&#228;chte haben wir bei einem deutschen Arzt des Krankenhauses verbracht, der keine Widerworte meiner Mutter akzeptiert hat und uns seine Hilfe aufgezwungen hat, was wunderbar von ihm war! Am Dienstagmorgen kamen meine Gastmutter, der Vater unseres alten Aupairs und ihr kleiner Bruder (der inzwischen ein guter Freund von mir geworden war) auch nach Rotorua, um bei uns zu sein. Es war wirklich toll von ihnen und wir hatten einen tollen Tag mit ihnen. Soweit er halt toll sein konnte.<br />
In meinem Kopf kreisten so viele Gedanken in diesen Tagen und eine der gr&#246;&#223;ten Fragen f&#252;r mich war wohl: Was tun? Zur&#252;ck nach Deutschland mit meiner Mama und meinen Br&#252;dern? Zur&#252;ck nach Deutschland f&#252;r die Beerdigung und dann wieder zur&#252;ck nach Neuseeland kommen? Hier bleiben und mein Auslandsjahr durchziehen? Nach vielen Gespr&#228;chen mit meiner Mama, meinen Br&#252;dern, und all den anderen Leuten die da waren, entschied ich mich hier zu bleiben. Jetzt mit 3 Monaten Abstand muss ich sagen, dass es die wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen meines Lebens war – f&#252;r mich genau die Richtige. Meine Mutter unterst&#252;tze meine Entscheidung vollkommen und ich denke auch mein Papa h&#228;tte nicht gewollt, dass ich meinen Traum f&#252;r ihn aufgebe. Ich bin froh, dass ich ihm hier alles zeigen konnte und ich wei&#223;, dass es ihm hier wahnsinnig gefallen hat – er sagte zu mir, er w&#252;rde noch mal wiederkommen wollen – und er ist wohl in einem der gl&#252;cklichsten Momente seines Lebens bei seinem liebsten Hobby gestorben.<br />
Als ich zusammen mit meiner Gastmutter zur&#252;ck nach Christchurch kam, holte uns mein Gastvater ab und umarmte mich gef&#252;hlte 5 Stunden *grins*. Es ging dann schnell nach Hause und kaum waren wir angekommen, standen alle M&#228;dels meiner Lunchgroup vor der T&#252;re und hatten Karten, Blumen und Schokolade f&#252;r mich dabei. Au&#223;erdem kamen zwei meiner Lehrerinnen vorbei und eine andere Deutsche als Vertretung des „International Councils“ der Schule um mir eine riesige Karte zu bringen. Auf dieser Karte hatten &#252;ber 200 Leute unterschrieben und kleine Texte f&#252;r mich geschrieben. Ich wusste gar nicht, dass ich so viele Leute kenne und vor allem war ich einfach &#252;berw&#228;ltigt davon, wie viel M&#252;he sich alle damit gegeben hatten, mir liebe Worte zu schreiben.<br />
Den Rest der Woche blieb ich noch zu Hause und jeden Tag kam irgendjemand vorbei, weil niemand mich alleine lassen wollte. Alle waren so sehr f&#252;r mich da und es war wirklich toll. Aber ich war froh als die Normalit&#228;t wieder einkehrte, ich wieder in die Schule ging, wieder jeden Abend absp&#252;len m&#252;sste, wie eh und je, und mein kleiner Gastbruder mich wieder anfing zu nerven.</p>
<p>Die n&#228;chsten Wochen waren nicht einfach, aber durch meine Gastfamilie und meine Freunde war es wirklich alles viel einfacher als ich gedacht h&#228;tte. Einige Wochen sp&#228;ter kam die DVD von der Beerdigung an, welche extra f&#252;r mich gefilmt worden war. Zusammen mit meinen Gasteltern, meiner besten, deutschen Freundin Britta und den Eltern meines alten Aupairs (die ja Deutsch verstehen) sah ich nun also die Trauerfeier in der Kirche und auch die Beerdigung auf dem Friedhof. Es war ziemlich emotional, aber genauso wie mein Papa es sich gew&#252;nscht h&#228;tte. Soweit eine Trauerfeier das sein kann, war es toll, auch wenn es wehtat all die 300 Menschen in der Kirche zu sehen, denen es merklich schrecklich ging und die es alle immer noch nicht verstehen wollten und konnten.</p>
<p>Die n&#228;chste Zeit verbrachte ich mit Schule, Freunde treffen und frieren. Der neuseel&#228;ndische Winter hatte angefangen und es war wirklich kalt. Die H&#228;user hier sind nicht wirklich warm, da sie nur einfach gebaut sind, aufgrund der Erdbebengefahr. Es war immer richtig kalt im Haus und meine Gastfamilie hatte nur einen kleinen Heater f&#252;r das Wohnzimmer. Also sa&#223;en wir immer alle zusammen im Wohnzimmer und haben gezittert und Fernseh geguckt, was man hier sowieso den ganzen Tag tut.<br />
Ende Juli waren dann auch endlich die n&#228;chsten Ferien. Zusammen mit Ryoko (meine japanischen Gastschwester und beste Freundin) flog ich zur&#252;ck nach Rotorua, um eine Woche bei unseren Gastgro&#223;eltern zu verbringen. Sie haben uns so lieb empfangen und haben sich solche M&#252;he gegeben es zur sch&#246;nsten Woche unseres Lebens zu machen. Sie machten Tagesausfl&#252;ge mit uns, fuhren mit mir zur&#252;ck zu der Stelle, an der der Unfall passiert war, damit ich ein Kreuz (welches mein Gastvater f&#252;r mich gemacht hatte) f&#252;r meinen Papa aufstellen konnte, meine Gastoma kochte leckeres Essen f&#252;r uns und einmal luden sie uns in ein chinesisches Restaurant ein. Wir hatten solchen Spa&#223; in der Woche mit ihnen und wir beide w&#252;nschten uns es w&#252;rde nie vorbeigehen. Aber leider mussten wir nach einer Woche wieder Abschied nehmen und zur&#252;ck nach Christchurch fliegen. Dort haben wir dann unsere zweite Ferienwoche mit Kino gehen, Freunde treffen, Sport, usw. verbracht. Alles in allem waren es tolle Ferien…und dann war auch schon der August gekommen.<br />
Inzwischen war es richtig kalt geworden und unsere Gasteltern hatten sich entschlossen eine „Heatpump“ zu kaufen. Das war eine super Entscheidung wof&#252;r ich ihnen sehr dankbar bin. Seitdem ist es hier eindeutig w&#228;rmer, im Vergleich zu Deutschland im Winter immer noch sehr kalt, daf&#252;r dass es IM Haus ist…aber es ist schon auszuhalten.<br />
Die Schule ging also wieder los und pl&#246;tzlich wurde es stressig. Bisher war die Schule ziemlich einfach gewesen, aber pl&#246;tzlich wurde viel mehr Lernarbeit verlangt und viele Tests standen ins Haus. Im Vergleich zu meiner deutschen Schule, war es immer noch nichts, aber immerhin wurde es etwas anspruchsvoller.</p>
<p>Nun ist es Ende August. Mit meinem Freund, den ich vor 7 Monaten in Deutschland zur&#252;ckgelassne habe, ist es leider vorbei. Eine Entscheidung von uns beiden gemeinsam. Es ist schade, dass es nicht gehalten hat…aber dann war er wohl nicht der Mann meines Lebens. Wir haben immer noch guten Kontakt und wer wei&#223; was passiert wenn ich zur&#252;ck in good old Germany bin. Zurzeit sehe ich die Zeit nur so an mir vorbeirasen. Mir bleiben noch 105 Tage hier am anderen Ende der Welt bis es im Dezember hei&#223;t:  „Auf Wiedersehen New Zealand, Hello again Germany!“  Ich habe noch wahnsinnig viele Pl&#228;ne f&#252;r die verbleibenden 3 ½ Monate, unter anderem eine Nordinseltour f&#252;r die n&#228;chsten Ferien, Surfen lernen und hoffentlich noch viele wundersch&#246;ne Stunden mit meiner Gastfamilie und meinen neu gewonnenen Freunden.<br />
Auch wenn mein Jahr bisher absolut nicht so verlaufen ist, wie ich es mir vorgestellt h&#228;tte, bin ich sehr froh hierher gekommen zu sein und dieses Abendteuer gewagt zu haben, nie aufgegeben zu haben und noch einige Wochen vor mir zu haben. Ich werde jeden Tag so gut es geht genie&#223;en, auch wenn ich mich jetzt schon freue, wenn es zur&#252;ck nach Deutschland geht. Ich habe mein deutsches Leben und meine deutsche Heimat sehr zu sch&#228;tzen gelernt – aber hierher werde ich wohl mein Leben lang auch immer wieder zur&#252;ckkommen. Wie mein bester Freund hier so sch&#246;n gesagt hat: „You are officially half a kiwi from now on. That is why you always have to come back! “</p>
<p>Bilder aus Neuseeland:</p>
<p><img src="http://www.ninjas.de/bilder/marielle-neuseeland-1.jpg" alt="neuseeland" width="636" height="475" /></p>
<p><img src="http://www.ninjas.de/bilder/marielle-neuseeland-2.jpg" alt="neuseeland" width="636" height="475" /></p>
<p><img src="http://www.ninjas.de/bilder/marielle-neuseeland-3.jpg" alt="neuseeland bild" width="636" height="475" /></p>
<p><img src="http://www.ninjas.de/bilder/marielle-neuseeland-4.jpg" alt="neuseeland landschaft" width="636" height="475" /></p>
<p>Mehr Infos zu Neuseeland hier: <a href="http://austauschjahr.de/austauschlaender/neuseeland/">Neuseeland</a></p>
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		<title>Wie ich meinen eigenen Austausch-Blog richtig einrichte</title>
		<link>http://www.austauschjahr.de/austauschjahr/wie-ich-meinen-eigenen-austausch-blog-richtig-einrichte/</link>
		<comments>http://www.austauschjahr.de/austauschjahr/wie-ich-meinen-eigenen-austausch-blog-richtig-einrichte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 20:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Austauschjahr]]></category>

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		<description><![CDATA[

Schritt 1:
Du gehst auf folgende Seite: Deinen Blog erstellen
Schritt 2:
Gib mir mein Blog jetzt
Schritt 3:
Daten ausf&#252;llen
Schritt 4:
Angegebene Emailadresse checken, dr&#252;cke auf den Aktivierungslink.
Schritt 5:
Nun sieht du deine Daten dass Passwort schreibst du dir auf und gehst auf &#34;Login&#34;
Schritt 6:
Du gehst oben rechts auf &#34;Settings&#34; und unten bei &#34;Blog language&#34; w&#228;hlst du German aus, nun ist [...]]]></description>
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<p>Du gehst auf folgende Seite: <a href="http://austauschjahr.de/dein-blog/">Deinen Blog erstellen</a></p>
<p>Schritt 2:</p>
<p><a href="/dein-blog/wp-signup.php">Gib mir mein Blog jetzt</a></p>
<p>Schritt 3:</p>
<p>Daten ausf&uuml;llen</p>
<p>Schritt 4:</p>
<p>Angegebene Emailadresse checken, dr&uuml;cke auf den Aktivierungslink.</p>
<p>Schritt 5:</p>
<p>Nun sieht du deine Daten dass Passwort schreibst du dir auf und gehst auf &quot;Login&quot;</p>
<p>Schritt 6:</p>
<p>Du gehst oben rechts auf &quot;Settings&quot; und unten bei &quot;Blog language&quot; w&auml;hlst du German aus, nun ist alles in Deutsch</p>
<p>Schritt 7:</p>
<p>Du gehst oben rechts auf &quot;Benutzer&quot;, nun siehst du deinen Namen und klickst auf ihn, scrollst ganz runter da steht dann &quot;Neues Passwort&quot; und da gibst du ein von dir gew&auml;hltes Passwort dass du dir merken kannst.</p>
<p>Schritt 8:</p>
<p>Du klickst oben links auf &quot;Design&quot; und klickst dort auf K2, dass ist das Beste Design!</p>
<p>Schritt 9:</p>
<p>Geh auf &quot;Design&quot; da auf &quot;K2 options&quot; und scrolle etwas runter zu &quot;Select an Image&quot; und w&auml;hle dort &quot;logo.jpg&quot;</p>
<p>Schritt 10:</p>
<p>Nochmal auf &quot;Einstellungen&quot; rechts oben, dann w&auml;hlst du Permalinks aus. Nun gehst du runter w&auml;hlst &quot;<br />
Benutzerdefinierte Struktur&quot; und gibst in dass Feld folgendes ein: /%category%/%postname%</p>
<p>Fertig, dein Blog ist eingerichtet, den Rest musst du nach deinen belieben einstellen und anpassen, wir w&uuml;nschen Viel Spa&szlig; und empfehle und doch bitte weiter <img src='http://www.austauschjahr.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Er&#246;rterung Beispiel - Hilfe zur Er&#246;rterung</title>
		<link>http://www.austauschjahr.de/anderes/eroerterung/</link>
		<comments>http://www.austauschjahr.de/anderes/eroerterung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 02:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[anderes]]></category>

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		<description><![CDATA[

Er&#246;rterung ist einfach Er&#246;rterung, auch hier will ich Google testen beim Key Er&#246;rterung. Also eine Er&#246;rterung ist einfach, wenn man eine Er&#246;rterung einmal kann kann man es immer, einfach die Er&#246;rterung. Tipps? Einfach die Er&#246;rterung &#252;ben.&#160; Google hier indexieren und beim Key Er&#246;rterung gut ranken, danke! Er&#246;rterung dir auch danke!
Er&#246;rterung schon Top 31
Mittlerweile ranke ich [...]]]></description>
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<h2>Er&ouml;rterung schon Top 31</h2>
<p>Mittlerweile ranke ich bei <strong>Er&ouml;rterung</strong> schon bei Platz 31, was ich sehr gut f&uuml;r <strong>Er&ouml;rterung</strong> finde. Ich bin mal gespannt wielange ich brauche um bei <strong>Er&ouml;rterung</strong> in die Top 10 zu kommen, w&uuml;nscht mir Gl&uuml;ck!</p>
<p>Ein <strong>Er&ouml;rterung Beispiel</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Er&ouml;rterung</strong> ist eine litarische Forum die sehr beliebt bei Lehrerin in der Schule ist. Viele Sch&uuml;ler k&ouml;nnen keine <strong>Er&ouml;rterung</strong> schreiben, obwohl es wirklich nicht sehr schwer ist eine gute <strong>Er&ouml;rterung</strong> zu schreiben.</p>
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